DelmeReport Oktober 2013

Fahrrad für fleißige Tester

500 Personen nahmen bislang an „I. Family“-Studie teil / Gewinne als Anerkennung

Delme Report, 6. Oktober 2013

Ohne die Familien geht es nicht: Der DELME REPORT sprach mit Studienleiter Prof. Wolfgang Ahrens über den Verlauf der „I. Family“-Studie.

Delme Report: Wie läuft die „I.Family“-Studie bislang?

Prof. Wolfgang Ahrens: Wir haben in den Sommermonaten Familien in Delmenhorst untersucht und sind derzeit ausschließlich im Studienzentrum in Wilhelmshaven. Ab November führen wir die Untersuchungen in Delmenhorst fort. Wir hoffen, dass möglichst viele Idefics-Familien an der „I.Family“- Studie teilnehmen.

Wie hoch sind die Teilnehmerzahlen?

Bisher haben über 500 Personen an „I.Family“ teilgenommen. Um einen nachhaltigen Nutzen aus der Studie ziehen zu können, sind viele Teilnehmende wichtig. Es freut uns sehr, dass in den meisten Fällen die gesamte Familie an den Befragungen und Untersuchungen teilgenommen hat. Dadurch wird die Aussagekraft zu den Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen gestärkt.

Wie werden die Untersuchungen angenommen?

Insgesamt sehr gut. Bei den Knochentests und der Untersuchung der Körperzusammensetzung erhalten die Teilnehmer auch sofort die Ergebnisse. Alle anderen Daten befinden sich zurzeit noch in der Aufbereitung, so dass sich der Versand an die Teilnehmer noch etwas verzögert. Jedes teilnehmende Familienmitglied erhält eine kleine Anerkennung in Höhe von 10 Euro. Wer alle drei Ernährungsprotokolle ausfüllt, nimmt an der Verlosung von drei Fahrrädern teil.

Ist bei den Untersuchungen bislang etwas für Sie besonders Interessantes herausgekommen?

Für „I. Family“ liegen noch keine Ergebnisse vor, aus der Vorgängerstudie Idefics ist aber bekannt, dass ausreichend Schlaf, das Trinken von Wasser statt gesüßter Getränke und gemeinsame Zeit mit der Familie, die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht verringert. Nun wollen wir herausfinden, was genau die Ernährungsgewohnheiten von Heranwachsenden beeinflusst. Wir sind gespannt, welche Rolle die Familie und das Umfeld dabei spielen.

Zur Person: Prof. Wolfgang Ahrens vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH in Bremen ist Leiter der „I. Family“- Forschungsgruppe.

 

Text: Britta Suhren. Mit freundlicher Genehmigung des Delme Report.