Die 'Tweens'

Die ‘TWEENS’

Wer sind sie und warum sind sie so wichtig für die I.Family Studie?
Die "Tweens "- das sind 10- bis 12-jährige Jungen und Mädchen, keine Kinder mehr, aber auch noch keine Teenager. In dieser schwierigen Lebensphase müssen sie sich vielen Herausforderungen stellen. Die zunehmende Selbstständigkeit und der Zwang sich außerhalb der Familie zurecht zu finden, die beginnende Pubertät und sich ändernde schulische Anforderungen machen diese Phase zu einer aufregenden aber auch fordernden Zeit, nicht nur für die 'Tweens' selbst, sondern auch für ihre Familien.
Während dieser Übergangszeit besteht die Gefahr, gesunde Lebens- und Ernährungsgewohnheiten aufzugeben und einen Lebensstil anzunehmen, der einer gesunden Lebenserwartung entgegensteht. Umgekehrt ist es aber auch möglich, dass sich Tweens durch die zunehmende Entwicklung ihrer Individualität und ihrer Unabhängigkeit für gesündere Gewohnheiten entscheiden.
Änderungen des Lebensstils können durch Gruppenzwang unter Gleichaltrigen oder durch Diskussionen und Informationen in der Schule ausgelöst werden. Oder sie resultieren direkt aus Werbebotschaften, die über Fernsehen, Handy oder Internet zu Lebensmitteln, Musik und anderen Produkten verbreitet werden und besonders auf diese Altersgruppe abzielen.
Deshalb ist diese in der Forschung bisher wenig beachtete Altersgruppe einer der Schwerpunkte, der von der Europäischen Kommission finanzierten I.Family Studie und ihrer 15 Forschungsteams aus 11 europäischen Ländern. Die 'Tweens' stellen die größte Personengruppe, die in der I.Family Studie untersucht wird. Es werden die gleichen Familien befragt, die schon in der europaweiten Gesundheitsstudie IDEFICS dabei waren, als die Kinder noch unter 10 Jahre alt waren.